Osterfrühstück mit Israel
Die Speisen geweiht. Den Frühling gefeiert, das neu erwachte Leben. Mit Blüten und Kräutern. Mit Andacht der Welt gedacht.
Die verschiedensten Kommentare über Grassens Gedicht gelesen. Grosse Verwunderung.
Warum muss denn jede Kritik am Staate Israel, an der Politik Israels als Antisemitismus ausgelegt werden? Warum denn?
Warum darf man einen Staat nicht kritisieren? Das erinnert mich einfach an damals, als man Deutschland und seine nationalistische Politik nicht kritisieren durfte…
Ich bin der Meinung, es fördert ein menschenverachtendes System, wenn man nichts in den Raum stellen darf, nichts zur Diskussion stellen darf, ohne dass gleich alles verdächtigt und abgewürgt wird.
Offenheit und Transparenz sind die Mittel der Wahl, soll es um Demokratie gehen.
Und darf man nicht äußern, dass es jetzt im Iran genau so verdächtig nach Öl riecht, wie damals im Irak?
Aber es ist Ostern! Auferstehung, Neubeginn. Die Chance auf Änderung.
Nun ja
Träume sind keine Schäume.
Osternest einmal anders
Um mich wieder daran zu gewöhnen
Grenzgang
Sonnenbad
Die leimige Konsistenz meiner Tage…
täte gut daran sich zu verflüßigen. Es muss ein Erfolgserlebnis her. Dringendst.






